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Geplante Veranstaltungen

Tagung zum 30-jährigen Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention: Menschenrechte von Kindern und Jugendlichen im Kontext Schule

Cover Flyer Kinderrechtstagung

Für eine Teilnahme an der Tagung bitten wir Sie sich hier anzumelden.

Angesichts der allgemeinen Verunsicherung, wie im weiter zunehmenden gesellschaftlichen Pluralismus eine Einigung über normative Orientierungen in Gesellschaft und Schule möglich ist, empfehlen sich die internationalen Menschenrechte und insbesondere deren Konkretion in Form der Kinderrechte als normative Grundlage. Sie helfen einerseits im Sinne ihrer Schutzfunktion dabei, Bedrohungen des Kindeswohls in Schule und Gesellschaft zu identifizieren und politische wie pädagogische Antworten darauf zu suchen. In ihrer Förderungsfunktion eröffnen sie darüber hinaus jedoch auch einen Gestaltungsraum für die Schule, der zudem grundlegend und zukunftsweisend für die Gestaltung unserer Gesellschaft sein kann, indem er im Sinne der Beteiligungs-Funktion der Kinderrechte die Kinder und Jugendlichen zur Gestaltung einer humanen Gesellschaft befähigen will. Dazu trägt Schule bei, indem sie einerseits Wissen und Verständnis über Menschen- und Kinderrechte vermittelt und andererseits eine menschenrechtlich orientierte (Schul-)Kultur (er-)leb-bar macht.
Die Tagung möchte anlässlich des 30-jährigen Jahrestages der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention die Aufmerksamkeit für die Rechte von Kindern und Jugendlichen in deutschen Schulen stärken. Dazu sollen Problemstellen benannt, Anregungen erarbeitet und vor allem auch Beispiele guter schulischer Praxis vorgestellt werden. In diesem Sinn will das Symposium Beteiligte aus Wissenschaft, Politik und Praxis miteinander ins Gespräch bringen und dabei insbesondere den Heranwachsenden selbst eine Stimme geben.

Die Veranstaltung findet im Bildungshaus St. Paul in Nürnberg (Dutzendteichstraße 24, 90478 Nürnberg) vom 03. – 04. Oktober 2019 statt. 

Detaillierte Informationen zur Tagung finden Sie hier.

 

Das vorläufige Programm finden sie hier.

 

 

Vortrag und Podiumsdiskussion: Geschlechtsoptionen im Recht zwischen Widerstand und Reform

Das Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg lädt am 15.11.2019 zusammen mit dem Interdisziplinären Zentrum Gender – Differenz – Diversität (IZGDD) zu einem Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema „Geschlechtsoptionen im Recht zwischen Widerstand und Reform“ ein. Die Veranstaltung widmet sich insbesondere der Einführung der dritten Geschlechtsoption „divers“ in das deutsche Recht und soll eine Diskussionsplattform für deren kritische Reflexion bieten.

Prof. Dr. Konstanze Plett erläutert in einem Vortrag die Hintergründe der Gesetzesreform. Als eine der Prozessvertreter*innen vor dem Bundesverfassungsgericht in dem Verfahren um die dritte Geschlechtsoption gewährt sie Einblicke in die verfolgte Prozessstrategie und analysiert deren Umsetzung in das Recht.

Im Anschluss wird die Berücksichtigung von Geschlechtervielfalt im Recht zusammen mit Expert*innen aus Zivilgesellschaft, Menschenrechtsinstitutionen und Politik kritisch evaluiert. Dabei wird es insbesondere um Strategien zur konsequenten Umsetzung geschlechtlicher Selbstbestimmung gehen.

Am Ende der Veranstaltung findet ein kleiner Empfang statt.

 

Vortrag von Konstanze Plett (Universität Bremen)

Podiumsdiskussion mit:

Petra Otto-Follmar (Deutsches Institut für Menschenrechte)

Julia Monro (Bundesvereinigung Trans*)

Und weiteren Teilnehmenden

 

Die Veranstaltung findet im Kollegienhaus (Universitätsstraße 15, Erlangen) im Senatssaal von 16:00 – 20:30 Uhr statt.