Sonstige Neuerscheinungen

Ausgewählte Neuerscheinungen von CHREN-Mitgliedern

Wer findet Gehör? Kritische Reformulierungen des menschenrechtlichen Universalismus

Coverbild zu Imke Leichts Buch "Wer findet Gehör?"von Imke Leicht (Verlag Barbara Budrich, 2016)

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Menschenrechte haben den Anspruch, universell gültig zu sein, und doch sind manche Gruppen davon ausgeschlossen. Die Autorin untersucht machtkritische feministische Ansätze von Seyla Benhabib, Judith Butler und Gayatri C. Spivak, um diesen Ausschlüssen auf die Spur zu kommen. Es wird gezeigt, dass das den Menschenrechten zugrunde – liegende Verständnis von Gesellschaft und Individuum beständig überprüft werden muss, damit sich das emanzipatorische Potential der Menschenrechte entfalten kann und
bisher ungehörte Stimmen Gehör finden.

Freedom of Religion or Belief: An International Law Commentary

Coverbild zu Heiner Bielefeldts Werk "Freedom of Religion or Belief"von Heiner Bielefeldt, Nazila Ghanea und Michael Wiener (Oxford University Press, 2016)

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Provides an authoritative interpretation of the scattered international human rights law provisions on freedom of religion or belief
Gives a precise and concise overview of the relevant international legal standards and their interpretation by UN human rights mechanisms
Examines the large number of distinct yet interrelated facets of the right to freedom of religion or belief
Structured around the thematic categories of the United Nations Special Rapporteur’s framework for communications

Das Menschenrecht auf Gesundheit – Normative Grundlagen und aktuelle Diskurse

Coverbild zum Werk "Das Menschenrecht auf Gesundheit"von Andreas Frewer und Heiner Bielefeldt (Hrsg.) (Transcript Verlag, 2016)

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Wie können Menschenrechte im Gesundheitswesen respektiert und umgesetzt werden? Dieser Band, der aus einer Forschungsgruppe der »Emerging Fields Initiative« hervorgegangen ist und Ergebnisse einer langjährigen Kooperation von Expert_innen vorstellt, legt theoretische Grundlagen für das Recht auf Gesundheit und zeigt praktische Anwendungen in nationalen wie auch globalen Zusammenhängen. In Kooperation von Autor_innen aus Philosophie, Medizin, Ethik, Recht und Politikwissenschaft sowie unter Beachtung internationaler Perspektiven – u.a. aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) – werden zentrale Fragen an der Schnittstelle von Menschenrechten und Medizinethik erörtert. Mit Beiträgen von Heiner Bielefeldt (Erlangen-Nürnberg/Genf), Lotta Eriksson (Stockholm), Andreas Frewer (Erlangen-Nürnberg), Christina Heinicke (Erlangen- Nürnberg), Michael Krennerich (Erlangen-Nürnberg), Amrei Müller (Oslo), Andreas Reis (Genf), Abha Saxena (Genf), Martina Schmidhuber (Erlangen-Nürnberg/Salzburg) und Caroline Welsh (Berlin) sowie einem Anhang mit der deutschen Übersetzung des General Comment 14 »Das Recht auf ein Höchstmaß an Gesundheit« des UN-Ausschusses für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte.

Die universelle Durchsetzung des Rechts auf Nahrung gegen transnationale Unternehmen

Coverbild zu Ibrahim Kanalans Werk "Die universelle Durchsetzung des Rechts auf Nahrung gegen transnationale Unternehmen"von Ibrahim Kanalan (Mohr Siebeck, 2015)

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Ist das Recht auf Nahrung universell einklagbar? Kann es gegen transnationale Unternehmen durchgesetzt werden? Ibrahim Kanalan setzt sich kritisch mit Bedenken gegen die Einklagbarkeit des Rechts auf Nahrung sowie die Bindung transnationaler Unternehmen an die Menschenrechte auseinander und zeigt Möglichkeiten der Durchsetzung des Rechts auf Nahrung gegen transnationale Unternehmen.