Navigation

FAU Studien zu Menschenrechten

FAU Studien zu Menschenrechten

Staatliche Schutzpflichten und unternehmerische Verantwortung für Menschenrechte in globalen Lieferketten

Herausgeber: Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg (CHREN)

Die Verantwortung von transnational tätigen Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen in globalen Lieferketten erreicht immer wieder das Interesse der Öffentlichkeit: Brennende Textilfabriken in Pakistan, Umweltzerstörungen bei der Erdölproduktion oder ausbeuterische Kinderarbeit beim Abbau von Rohstoffen für die Elektroindustrie sind nur einige Beispiele. Auch wenn Unternehmen nach herrschender rechtswissenschaftlicher Lesart nicht unmittelbar an völkerrechtliche Menschenrechte gebunden sind, haben sich inzwischen zahlreiche Rechts- und Politikinstrumente herausgebildet, mit denen Unternehmen verantwortlich gemacht werden sollen.Die Beiträge dieses Bandes zeichnen aktuelle Entwicklungen im Völkerecht und Deliktsrecht nach und vermessen die Grundfragen der unternehmerischen Verantwortung für Menschenrechtsverletzungen in globalen Lieferketten neu.

Link zur Verlagsseite

Link zum Volltext auf OPUS

 

Sexuelle Selbstbestimmung in der Kommune. Bestandsaufnahme und Handlungsempfehlungen für die Städte Nürnberg und Erlangen

Coverbild: "Sexuelle Selbstbestimmung in der Kommune"

Coverbild: „Sexuelle Selbstbestimmung in der Kommune“

Autorinnen: Leicht, Imke; Heß, Ronja (2017)
Herausgeber: Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg (CHREN)

Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität (SOGI) sind mittlerweile rechtlich anerkannte Dimensionen im Vielfaltskanon und geschützt vor Diskriminierung. Gesellschaftlich stößt die Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt hingegen auf ihre Grenzen. Dies kann zu homo- und transphober Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt führen. Davon betroffen sind vor allem Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Inter*Personen (LSBTI*).
Vor diesem Hintergrund haben es sich die Städte Nürnberg und Erlangen zur Aufgabe gemacht, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in ihrer Antidiskriminierungsarbeit stärker zu berücksichtigen und als Bestandteil der kommunalen Politik der Vielfalt nach außen zu tragen. In der Studie werden die Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung zu der Frage präsentiert, inwiefern die Vielfalt von SOGI in ausgewählten kommunalen Aufgabenbereichen berücksichtigt wird. Daran anknüpfend werden Handlungsempfehlungen formuliert, wie SOGI sukzessive als Querschnittsthema in relevanten Bereichen verankert werden kann. Hierfür nimmt die Studie das Menschenrecht auf sexuelle Selbstbestimmung zum Ausgangspunkt, fokussiert die Bedeutung und Funktion der Kommune und stellt SOGI in einen intersektionalen Kontext.

Link zur Verlagsseite

Link zum Volltext auf OPUS