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Lehre

Masterstudiengang M.A. Human Rights


Der M.A. Human Rights richtet sich als weiterbildender Studiengang an Interessent*innen, die bereits über einen ersten Hochschulabschluss und über Berufs- und Praxiserfahrungen in einschlägigen Betätigungsfeldern verfügen. Mit seiner internationalen und interdisziplinären Ausrichtung spricht er Interessent*innen aus allen Ländern der Welt an, vor allem in internationalen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen, in öffentlichen Verwaltungen (auf internationaler, EU-, Bundes-, Landes- und Kommunalebene), in der Politikberatung, im Bereich Presse/Medien, in Interessenvertretungen und Verbänden, aber auch in spezialisierten Anwaltskanzleien, Unternehmen und der Wissenschaft an. Eine Besonderheit des Studiengangs besteht darin, dass er sich auch an Interessent/innen wendet, die bislang ehrenamtlich oder nebenberuflich in der Menschenrechtsarbeit tätig sind und sich weiterqualifizieren wollen, um dieser Betätigung umfassender nachgehen zu können. Daher werden auch Bewerber/innen zugelassen, die hauptberuflich in anderen Bereichen beschäftigt sind, jedoch über außerberufliche Praxiserfahrung in der Menschenrechtsarbeit verfügen.


Der weiterbildende Masterstudiengang Human Rights wird mit 90 ECTS-Punkten in drei Semestern als Vollzeitstudium angeboten (Studienbeginn ist jeweils das Wintersemester). Das erste Semester besteht aus drei Pflichtmodulen in den Grundlagen der Philosophie (Philosophy of Human Rights), der Politik (Human Rights Politics) und des Rechts (Human Rights Law). Das zweite Semester besteht aus einem interdisziplinären Pflichtmodul, in dem das Thema Nicht-Diskriminierung aus philosophischer, politikwissenschaftlicher und juristischer Perspektive behandelt wird. Zudem können vier Module aus acht Modulangeboten (jeweils ein Seminar mit Selbststudieneinheit) zu unterschiedlichen menschenrechtlichen Themenfeldern gewählt werden. Das dritte Semester dient der Anfertigung der Masterarbeit.

Detaillierte Informationen über Programm, Bewerbungsverfahren und Lehrende finden Sie hier auf der Internetpräsenz des Studienganges.

 

Eröffnungsveranstaltung des M.A. Human Rights:

Die südafrikanische Juristin und Menschenrechtsaktivistin Dr. Navi Pillay hat die  Eröffnungsvorlesung des MA Human Rights gehalten. Dr. Pillays Engagement für die Menschenrechte umfasst zahlreiche nationale und internationale Mandate, am bekanntesten wohl in ihrer Rolle als UN-Hochkommissarin für Menschenrechte von 2008 bis 2014. Sie vertrat unter anderem Anti-Apartheid-Aktivisten und wurde als erste nicht-weiße Frau als Richterin in Südafrika bestellt. Sie war außerdem Richterin sowohl am Internationalen Ad-hoc Tribunal für Ruanda als auch am Internationalen Strafgerichtshof. Dr. Pillay setzt sich auch in diversen Nichtregierungsorganisationen für menschenrechtliche Anliegen etwa im Zusammenhang mit Gleichberechtigung, Frauenrechten, Kinderrechten, den Rechten Inhaftierter, Opfern von Folter und häuslicher Gewalt sowie einer Reihe sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Rechte ein.